Haartransplantation

Eigenhaarverpflanzung ist möglich bei Kopfhaar (Haarausfall), Haaransatz, Augenbrauen, Bart, Koteletten

In den meisten Fällen ist der Haarausfall genetisch bedingt und selten eine Erkrankung die Ursache. Eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen das männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT; entsteht aus körpereigenem Testosteron) lässt die Haare an den empfindlichen Stellen ausfallen. Durch den Wissensstand der heutigen Medizin kann man sehr gut dem Haarausfall (Alopezie) mit einer Eigenhaarverpflanzung entgegen wirken. Zu erst wird die Haardichte mit einem speziellen Mikroskop analysiert und anhand des Ergebnisses entsprechende Therapien verordnet. So lange eine Haarwurzel noch aktiv ist, führen die Behandlungen größtenteils auch zum Erfolg. Sind die Follikel noch aktiv, werden Medikamente wie Finasterid, Minoxidil oder ähnlichen Wirkstoffen eingesetzt. Auch können die Haarwurzeln mit der PRP-Behandlung (Platelet Rich Plasma), der sogenannten Eigenblut- bzw. Stammzellen-Therapie, wieder gestärkt bzw. zum Wachstum anregt werden. Bei fortgeschrittenem Haarausfall wird eine schöne Haardichte über eine Haarverpflanzung wiederhergestellt. Der Eingriff ist sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet.

An welchen Stellen kann eine Haartransplantation durchgeführt werden?

  • Hinterkopf
  • Lichter Scheitel
  • Hohe Stirn
  • Geheimratsecken
  • Haaransatz
  • Augenbrauen
  • Bart
  • Koteletten
Haaransatz Praxis Prager Hamburg

PATIENTEN-FEEDBACK


Tolles Ergebnis!

„Ich bin erst 34 und der starke Haarausfall hat mir sehr zu schaffen gemacht. Jeder Cent hat sich gelohnt und bin mehr als zufrieden! Jetzt kann ich ohne Capi wieder unter die Leute und muss mich nicht mehr für mein lichtes Haar schämen. Die OP hat mir ein großes Stück Lebensqualität und Selbstbewusstsein zurückgegeben! Danke!!!!“

Bewertung auf Jameda: Note 1,0

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Wie ist der Ablauf einer Echthaarverpflanzung?

Stanzentnahme / Follicular Unit Extraction / FUE-Haartransplantation

Bei der FUE-Haartransplantation werden einzelne Haarwurzeln mit unterschiedlich vielen Haaren (Units) mit einer Mini-Stanze (0,7 – 1mm) aus den DHT unempfindlichen Stellen (Nacken und Haarkranz) entnommen. Hierfür müssen die Stelle der Haarentnahme und der zu behandelnde Bereich rasiert werden, damit der Arzt optimal die Eigenhaarverpflanzung durchführen kann.

Vorteile im Vergleich zur FUT-Methode:

  • Schnelle Heilung
  • Keine Operationsnarben
  • Wird für die Haarentnahme auch an anderen Körperstellen angewandt

Streifenentnahme / Follicular Unit Transplantation / FUT- Haartransplantation

Hier wird ein ganzer Haarstreifen aus den DHT unempfindlichen Bereich entnommen und anschließend die Wunde wieder mit einer Naht verschlossen. Aus dem Haarstreifen werden einzelne Haarunits (Pakete von 1-4 Haarwurzeln) ausgelöst, die dann eingepflanzt werden.

Diese Methode wenden wir aus ästhetischen Gründen nicht an, da hier eine Narbe an der Entnahmestelle am Hinterkopf bleiben würde. Wir transplantieren ausschließlich mit der FUE-Methode.

Der Behandlungsverlauf

Bei der Eigenhaartransplantation werden aus den Dihydrotestosteron (DHT) unempfindlichen Bereichen, wie z.B. aus dem Haarkranz und Nackenbereich, einzelne Haarwurzeln ausgestanzt (FUE-Haartransplantation) entnommen. Jede einzelne Haarwurzel hat eine unterschiedliche Anzahl von Haaren. Nach dem Ausstanzen werden die Haarwurzeln entsprechend ihrer Haaranzahl in 1,2,3,4 Units vorsortiert. Jede Wurzel wird einzeln wieder eingepflanzt, damit der behandelnde Arzt die Wurzeltiefe, die Positionierung und die Wuchsrichtung genau bestimmen kann. Der Grund hierfür ist einen möglichst natürlichen Haarfall nach der Eigenhaarverpflanzung zu erhalten.

Die neu verpflanzten Haarfollikel besitzen nicht die genetische Überempfindlichkeit und sind daher lebenslang in der Lage, Haare zu produzieren und fallen nicht erneut aus. Die Haarverpflanzung ist begrenzt und kann leider nicht bei zu große Flächen eingesetzt werden. Der Eingriff erfolgt mit Lokalanästhesie.

Als unterstützende Behandlung vor und nach der Haartransplantation dient eine PRP-Behandlung (Platelet Rich Plasma). Durch die Behandlungen wird die Zellerneuerung in der Kopfhaut angeregt und das körpereigene Blutplasma beschleunigt das Anwachsen der Haarwurzeln und unterstützt den anschließenden Haarwuchs – auch so dass langfristig mehr Haare wachsen.

Mehr über die PRP-Behandlung erfahren Sie hier

KURZ-INFORMATION


Kosten: ab 2.500 Euro

Behandlung / Betäubung: Ambulant mit lokaler Betäubung

Behandlungsdauer: ab 3 Stunden

Gesellschaftsfähig: nach ca. 1 – 2 Wochen

Umfang: Insgesamt 1 Sitzung

Sonstiges: Sport kann nach 8 – 10 Tagen wieder ohne Einschränkung gemacht werden

Finanzierung: Möglich; Bitte sprechen Sie uns einfach an

Persönlicher Beratungstermin: Haartransplantation

Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Beratungstermin zur Haartransplantation in Hamburg bei der Praxis Dr. Prager & Partner.